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Heutzutage sind in jeder Branche Mitarbeiter mit einem umfassenden Netzwerk an Kontakten Gold wert. In manchen Stellenausschreibungen sind bestehende Kontakte des Bewerbers bereits ein Teil der Anforderungen, denn so kann auch der zukünftige Arbeitgeber davon profitieren. Ein Profil in einem Karrierenetzwerk ist für alle, die noch ein paar Sprossen auf der Karriereleiter erklimmen möchten, nützlich und unverzichtbar. Neben XING ist vor allem das Karrierenetzwerk LinkedIn in aller Munde. Ein Profil ist recht schnell und einfach erstellt, lässt sich aber mit ein paar Hilfestellungen erheblich verbessern. Wir geben Ihnen in unserer Serie viele hilfreiche Tipps zum Erstellen eines Profils bei LinkedIn, zu den Besonderheiten der Plattform und zum Umgang mit dem Karrierenetzwerk. So können Sie möglichst umfassend von LinkedIn profitieren und Ihre geschäftlichen Kontakte quantitativ und qualitativ ausbauen.

Wir haben Ihnen in unserer Artikelreihe die besten Tipps zusammengestellt, um Ihre LinkedIn Profil zu optimieren.

Tipp: Machen Sie Ihr Profil bei LinkedIn öffentlich

Von einem Profil bei LinkedIn profitieren Sie in weitaus höherem Maße, wenn andere Personen Ihr Profil ganz einfach finden können. Machen Sie dazu Ihr Profil öffentlich, denn in der Grundeinstellung ist es bei LinkedIn nicht für alle Nutzer, sondern nur für andere LinkedIn-Nutzer sichtbar. Möchten Sie auch von Google-Nutzern gefunden werden, können Sie Ihre Profil-Einstellung auf „öffentlich sichtbar“ ändern. Klicken Sie dazu oben rechts in Ihrem LinkedIn Profil auf „Einstellungen“ und anschließend auf den Link „Ihr öffentliches Profil bearbeiten“. Wählen Sie nun den ersten Radiobutton „Mein öffentliches Profil für alle sichtbar machen“ aus. Anschließend können Sie durch das Setzen von Häkchen in den vorgesehenen Feldern konkretisieren, welche Inhalte sichtbar werden sollen und welche nicht.

1. Tipp: Machen Sie Ihr Profil bei LinkedIn öffentlich

Tipp: Passen Sie Ihren Vanity Namen an

Jedes öffentliche Profil bei LinkedIn hat einen eigenen Profillink, der aus einer Reihe willkürlich aneinandergereihter Buchstaben und Zahlen besteht und folgendermaßen aussehen kann:
http://de.linkedin.com/pub/xxxxxxxxxx/14/7ba/909
2. Tipp: Passen Sie Ihren Vanity Namen anDie Aneinanderreihung „xxxxx“ steht für den Namen des Benutzerprofils, auch Vanityname genannt. Der Vanityname sollte bei öffentlichen Profilen individualisiert werden. Dabei können Sie den Vor- und Nachnamen, die berufliche Bezeichnung oder andere Informationen einsetzen. Ein sinnergebender Vanityname erleichtert das Auffinden Ihres Profils. Die Anpassung des Vanitynamens erfolgt über die Einstellungen des öffentlichen Profils. Unter „URL für Ihr öffentliches Profil“ finden Sie den Link „Ihre öffentliche Profil-URL anpassen“. In dem sich anschließend öffnenden Fenster geben Sie Ihren gewünschten Vanitynamen ein und legen diesen durch Anklicken des Buttons fest.

Tipp: Sortieren Sie die unterschiedlichen Bereiche Ihres Profils

Ein gut und sinnvoll strukturiertes Profil zeugt von Seriosität. Die einzelnen Bereiche eines LinkedIn Profils können in einer den eigenen Vorstellungen entsprechenden Reihenfolge angeordnet werden. Experten empfehlen folgende Anordnung:

  • Kontaktdaten
  • Zusammenfassung
  • Sonstige Informationen

In der Grundeinstellung stehen bei LinkedIn die Kontaktdaten am Ende des Profils. Stellen Sie diese an den Anfang Ihres Profils, erleichtern Sie anderen Nutzern, mit denen Sie über LinkedIn vernetzt sind, die Übersicht über Ihre wichtigsten Profildaten. Unabhängig von der Anordnung Ihrer Profilbereiche können Nutzer, mit denen Sie nicht vernetzt sind, Ihre Kontaktdaten nicht einsehen.

Die Anordnung Ihrer Profilinformationen in die gewünschte Reihenfolge ändern Sie über die Funktion „Profil bearbeiten“. Neben jedem Profilbereich wird anschließend ein kleines graues Kreuz sichtbar. Durch Anklicken des Kreuzes lässt sich jeder Bereich via Drag & Drop auf die gewünschte Position verschieben.

Tipp: Zeigen Sie Ihre Expertise durch Ihre Zugehörigkeit zu speziellen Gruppen

Für andere Nutzer werden Sie bei LinkedIn aufgrund Ihrer persönlichen Fähigkeiten, Interessen und Erfahrungen interessant. Sie sollten diese in Ihrem Profil daher auch nennen. Durch die Zugehörigkeit zu speziellen Gruppen können Sie Ihre Expertise zusätzlich unterstreichen. Berücksichtigen Sie dabei jedoch das Kredo „Qualität statt Quantität“. Die Zugehörigkeit in  zu vielen Gruppen zeugt eher von mangelnder Entscheidungsfähigkeit oder zu viel Freizeit.  Expertise und Seriosität bekunden Sie durch einige, sorgsam ausgewählte Gruppen.

4. Tipp: Zeigen Sie Ihre Expertise durch Ihre Zugehörigkeit zu speziellen Gruppen an
Im Gruppenverzeichnis von LinkedIn finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Gruppen. Die LinkedIn Gruppen bieten Ihnen zahlreiche Themenbereiche, zu denen Sie Ihre branchen-, positions- oder interessensbezogene Affinität durch das entsprechende Gruppensymbol in Ihrem Profil verdeutlichen können. Experten raten dazu, mindestens fünf, jedoch nicht mehr als zehn Gruppen in einem Karriereprofil anzuzeigen. Weitere Gruppen lassen sich einfach ausblenden. Sie können jede Gruppe oder gleich mehrere Gruppen zusammen ausblenden. Dazu wählen Sie in der Anzeige „Gruppen, deren Mitglied Sie sind“ den Link „Gruppen ordnen“. Über den Link „Mitglieder-Einstellungen“ gelangen Sie anschließend zu den Sichtbarkeitseinstellungen. Entfernen Sie hier das Häkchen in dem Kästchen „Gruppen-Logo in meinem Profil anzeigen“.

Tipp: Erstellen Sie ein multilinguales Profil

5. Tipp: Erstellen Sie ein multilinguales ProfilGenau wie Facebook und viele andere soziale Netzwerke hat auch LinkedIn seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten und wird von Nutzern auf der ganzen Welt zum Knüpfen und zur Pflege von Geschäftskontakten genutzt. Mit Hilfe eines multilingualen Profils erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Profil auch von anderssprachigen Nutzern aus anderen Ländern gefunden wird.

Ein einfaches multilinguales Profil kann bereits in wenigen Schritten erstellt werden. Klicken Sie dazu auf den Link „Profil bearbeiten“, welcher unter dem Reiter „Profil“ erscheint. Über den Link „Profil in einer anderen Sprache erstellen“  können Sie die gewünschte Sprache sowie einen Slogan in der entsprechenden Sprache für Ihr Profil auswählen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, unter der Rubrik „Zusammenfassung“ einige wichtige Stichpunkte in der ausgewählten Sprache zu formulieren.

Tipp: Setzen Sie Ihren Slogan sinnvoll ein

Ein Slogan ist in der Werbebranche das erfolgreichste Mittel, um kurz und bündig ein Produkt zu präsentieren und nachhaltig in den Köpfen der Menschen zu verankern. Der Profilslogan bei LinkedIn hat eine ähnliche Wirkung und sollte daher mit Bedacht gewählt werden. Bei LinkedIn ist der Slogan das, was andere Nutzer zuerst von Ihnen sehen. Das gilt sowohl für bestehende Kontakte, als auch für andere Nutzer, die nach Kontakten suchen. Ein Slogan kann daher entscheidend dafür sein, ob andere Nutzer Ihr Profil ansehen. Zudem wirkt sich der Slogan erheblich auf das Ranking bei der Suche aus. Zentrale Begriffe, die die jeweilige Tätigkeit zutreffend beschreiben und nach denen häufig gesucht wird, sollten daher unbedingt im Slogan erwähnt werden.

Ihren Profilslogan geben Sie über die Funktion „Profil bearbeiten“ ein. Rechts neben Ihrem Namen finden Sie einen Link. Wenn Sie diesen anklicken, können Sie Ihren Namen, andere Informationen und auch einen Profilslogan eingeben und anpassen. Falls Sie ein multilinguales Profil erstellt haben, können Sie unterschiedliche Slogans auswählen. Damit erhöhen Sie gleichzeitig die Zahl der Buzzwörter, die sich platzieren und auf das Suchranking auswirken. Achten Sie in jeder Sprache darauf, einen echten Slogan zu verwenden und nicht nur eine Aneinanderreihung relevanter Schlagwörter.

In unserer Artikelreihe geben wir Ihnen noch weitere Tipps, in Teil 2 zeigen wir Ihnen wie Sie Ihre Profilheadline optimieren. Weiterlesen…