Auch diese Woche heißen wir Sie herzlich willkommen zu unserem Wochenrückblick. Rund um den ersten April wurden wieder einige interessante Blogbeiträge über HR-Themen veröffentlicht. Teilweise waren diese so interessant, dass die Vermutung nahe lag, es könne sich tatsächlich um einen Aprilscherz handeln. Lesen Sie heute, welches die angeblich besten Schweizer HR-Blogs sind, welche Neuerungen es bald im Social Media Recruiting geben könnte und welchen Einfluss Mitarbeiterbindung auf den kulturellen Wandel in Unternehmen hat. Viel Spaß!

Studie beweist: HR-Bloggen führt zu Wachstumsstörungen und Sprachproblemen

Was macht eine gute Studie aus? Die Frage kam auf, als Blogger und HR-Experte Jörg Buckmann die Ergebnisse des von der Unternehmensberatung CyTRAP herausgebrachten Rankings der besten Schweizer HR Blogs entdeckte. Im Ranking wurde auf jegliche subjektive Bewertung verzichtet und stattdessen rein objektiv untersucht, welche Blogs besonders hochwertig sind. Eigentlich ja ein guter Ansatz. Komisch nur, dass namhafte Blogger der Branche auf der Liste ganz weit unten oder gar nicht auftauchen. Kommt es also beim Bloggen wirklich doch eher auf Subjektivität und Bauchgefühl an? Besonders aufschlussreiche sind in diesem Fall die Kommentare. Da ist die Frage, ob es sich um einen Aprilscherz handeln könnte, durchaus angebracht. Weiterlesen

Pünktlich zum 1. April stellte auch Persoblogger Stefan Scheller eine neue Mobile Recruiting Methode vor. Dabei werden mithilfe von Whatsapp und Facebook Nachrichten analysiert und auf dieser Grundlage per WhatsApp dem jeweiligen Nutzer Jobvorschläge unterbreitet. Zugegeben, die Benutzung von Whatsapp und Facebook war in diesem Zusammenhang tatsächlich nur eine Idee des Autors. Jedoch ist diese auf keinen Fall aus der Luft gegriffen. In seinem nächsten Blogbeitrag stellte Stefan Scheller klar, dass alle sonstigen vorgestellten Tools bereits in der Realität existieren und wie diese angewandt werden. Dabei wurde unter anderem das Profiling vorgestellt. Zwar kommt es ursprünglich aus dem Kriminalbereich, jedoch benutzt z.B. Amazon eine ganz ähnliche Vorgehensweise, indem es auf Grundlage vorangegangener Käufe und Interessen Profile jedes Nutzers erstellt und für diese weitere Empfehlungen ausgibt. Die Ausweitung dieser Methode auf WhatsApp und Facebook scheint gar nicht so abwegig. Weiterlesen 1 Weiterlesen 2

We are on Air: @voith_career und gehen noch einen Schritt weiter: Voith @ Vine

Robindro Ullah, einer der Vorreiter im HR-Bereich, hat für seinen Arbeitgeber Voith ein neues Recruiting-Tool in Betrieb genommen. Mit dem neuen Account @voith_career wird ab jetzt auch via Twitter im Social Web rekrutiert. Die eigentlich spannende Entwicklung ist jedoch nicht unbedingt der Recruiting-Account auf Twitter, sondern die neue Idee, mit der Twitter-Tochter Vine Stellenangebote audio-visuell zu unterstützen. Dazu werden Videos in Stellenanzeigen eingebunden und bereits dort ein kleiner Einblick in die Aufgabenbereich der zu besetzenden Stelle gegeben. Die Betonung liegt auf klein, da Vine-Videos nur sechs Sekunden lang sind, sich dafür aber in Endlosschleife wiederholen. Besonders wichtig bei der Benutzung solcher Videos ist die qualitativ hochwertige Umsetzung. Weiterlesen

Gallup Engagement Index: erstmals seit Jahren leichten Rückgang der inneren Kündigung, Interview mit Marco Nink

Der Gallup Engagement Index misst, wie sehr Mitarbeiter emotional an ihr Unternehmen gebunden sind. Dabei wird zwischen Mitarbeitern mit hoher emotionaler Bindung und dementsprechend hoher Leistungsmotivation, Mitarbeitern mit geringer emotionaler Bindung, deren Arbeit sich auf das tägliche Pflichtprogramm beschränkt, sowie Mitarbeitern ohne emotionale Bindung, die innerlich bereits gekündigt haben, unterschieden. Eng mit dieser Bindung verknüpft ist also die Wechselbereitschaft der jeweiligen Mitarbeiter. Da aufgrund des Fachkräftemangels auf Seiten des Arbeitgebers großes Interesse besteht, fähige Mitarbeiter zu halten, wird wieder klar, welche Bedeutung insbesondere das Thema Employer Branding hat. Weiterlesen

RONI (Risk of not investing) – ein Berechnungsversuch. Was kostet der Kulturwandel im Unternehmen?

Passend zum Engagement Index liefert der folgende Blogbeitrag ein paar Hintergrundinformationen dazu, was hohe Fluktuation durch vernachlässigte Mitarbeiterbindung bewirkt und welche Kostenfaktoren gegenwirkende Maßnahmen beeinflussen. Es wird verdeutlicht, dass die Unternehmenskultur für die Generation Y ein wichtiger Aspekt bei der Beurteilung der Attraktivität eines Arbeitgebers ist. Bei der Gegenüberstellung der Kostenfaktoren wird klar, wann der Kulturwandel lohnenswert ist. Weiterlesen