Herzlich willkommen zum Wochenrückblick Personalmarketing. In der letzten Woche sind uns einige interessante Studien, unter anderem über beliebte Arbeitgebermarken und die Generation Y, über den Weg gelaufen, die wir Ihnen gern vorstellen möchten. Außerdem gibt es einige spannende Zahlen zum Thema Candidate Experience, diesmal in Zusammenhang mit Online Assessment Centern, sowie eine Beurteilung von Facebook als Recruiting-Instrument. Zu guter Letzt hat es diesmal noch ein höchstinteressanter Beitrag über die etwas andere 08/15 Bewerbung in unseren Rückblick geschafft. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und einen guten Start in die Woche!

Trendence- und Universum-Studie 2014 – des Absolventen liebste Arbeitgeber. Mein Blick darauf

Auch in diesem Jahr wurden sowohl von Trendence als auch von Universum Studien durchgeführt, die die beliebtesten Arbeitgebermarken von Absolventen der Wirtschaftswissenschaften identifiziert haben. Unter Beantwortung der Frage, worin sich diese beide Studien eigentlich unterscheiden, bzw. warum sie auf verschiedene Ergebnisse kommen, werden beide Ergebnisse hier vorgestellt. Eindeutig ist wie immer, dass Arbeitgeber aus der Automobilindustrie unabhängig von der Art der Studie besonders beliebt sind. Weiterlesen…

Embrace-Studie „Karriere trifft Sinn“

Eine weitere interessante Studie, zu der letzte Woche ebenfalls ein Webinar zur Vorstellung der wichtigsten Ergebnisse angeboten wurde, ist die embrace-Studie „Karriere trifft Sinn“. In zwei Artikeln werden die wichtigsten Resultate der Studie zusammengefasst. Dabei wird wieder einmal deutlich, wie sehr die Generation Y den Wertewandel vorantreibt und welchen Einfluss das auf die Entwicklung in der Arbeitswelt hat. Ethik, Familie und Work-Life-Balance sind nur einige Faktoren, die inzwischen höher gewertet werden als das Gehalt. Außerdem wird in der Studie endlich einmal die Generation Y etwas differenzierter dargestellt. Also ein Mitglied der Generation Y ist nicht gleich dem anderen. Welche Typen es gibt, können Sie im zweiten Artikel nachlesen. Weiterlesen…

Was hat Candidate Experience mit Auswahltests zu tun? Eine Menge. Verblüffende empirische Studienergebnisse…

Wir haben ja letzte Woche schon einen Beitrag zur Canidate Experience empfohlen, der darauf hingewiesen hat, dass Bewerber inzwischen als Kunde angesehen und dementsprechende behandelt werden müssen. Diese Woche wird dabei ein entscheidendes Medium genauer unter die Lupe genommen: Online Assessment Center. Bei diesem Auswahlprozess muss man ja wieder zwischen zwei Arten unterscheiden, zum einen der langweiligen, aber günstigen, und zum anderen der innovativen, aber auch etwas aufwändigeren und somit kostenintensiveren Art. Da kommt natürlich die Frage auf: Lohnt sich der Aufwand? Dazu wurde eine Studie durchgeführt, die beweist, dass Online Assessment Center mit „Recruitainment-Einfluss“ sowohl zu höherer Akzeptanz als auch zu einer geringeren Absprungquote geführt haben. Weiterlesen…

Warum zu viel Big Data Ihrer Arbeitgeber-Marke schadet

Facebook Profile geben laut einer Studie der Old Dominion University einen validen Überblick über die Persönlichkeit der Person, die dahintersteht. Aus einer weiteren Studie der Northern Illinois University geht hervor, dass eine kurze Einsicht in das Facebook Profil eines Bewerbers aussagekräftiger sein kann als ein persönliches Bewerbungsgespräch. Was sich eigentlich nach einem Jackpot für Recruiter anhört, sollte durchaus kritisch gesehen werden. Denn wie sieht es da rein rechtlich aus? Dürfen Recruiter den eigentlich ja privaten Facebook Account im Bewerbungsprozess nutzen? Und das ist nicht die einzige Frage, die man sich stellen muss, wenn man Facebook als Recruiting-Instrument nutzen möchte. Worauf es besonders ankommt, beantwortet Experte Jo Diercks in einem kurzen Interview. Weiterlesen…

Erwerbsloser verschickt über seine High-Speed-Internetverbindung rund 750.000 Bewerbungen in 20 Stunden per E-Mail als PDF-Datei aus vollautomatisierter Serienbrieffunktion heraus / Bewerbungsnachweis für das Jobcenter aus 15.000 DIN-A4 Seiten.

Eigentlich sagt die Überschrift ja schon alles. Ein Arbeitssuchender hat die etwas andere Art entwickelt, sich zu bewerben: Entgegen der eigentlich geforderten innovativen und frechmutigen Bewerbung hat er ein System entwickelt, sich auf jede einzelne neu geschalteten Stelle der Bundesagentur für Arbeit zu bewerben. Und das jeden ersten Montag im Monat. Da das ja doch ein relativ großer Datenberg ist, bedeutet das für den Arbeitssuchenden: Jeden ersten Montag im Monat hat er keine Zeit, denn da ist Bewerbungstag. Weiterlesen…