Executive Search

Was ist denn Executive Search
Der Begriff „Executive Search“ stammt aus dem englischen, wird aber immer häufiger im hiesigen Sprachgebrauch synonym mit „Direktsuche“ oder auch „Direct Search“ verwendet. Bei der Executive Search handelt es sich um eine Dienstleistung im Personalbereich, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden, heute aber bei der Suche nach hochrangigen Spezialisten unumgänglich ist. In diesem Artikel legen wir Ihnen die Vorgehensweise beim Executive Search in der Personalbeschaffung dar und erörtern, welche Vorteile diese Direktanfrage hat.

Was genau ist Executive Search?

Im Grunde hat die Executive Search das Ziel, frei gewordene Führungspositionen so zuverlässig wie möglich zu besetzen. Die Unternehmen tun gut daran, diese Stellen schnellstmöglich zu belegen, um die aus der freien Position resultierenden Kosten gering zu halten. Daher beauftragen Sie Personalvermittler, die nichts dem Zufall überlassen. Die Executive Search bezeichnet dabei die genaue und auf das Anforderungsprofil zugeschnittene Suche nach einem geeigneten Kandidaten.

Warum gibt es Executive Search?

In der Regel wird neues Personal in einer Firma über die herkömmlichen Stellenanzeigen an Bord geholt. Interessenten können ihre Bewerbung abgeben und werden gegebenenfalls zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dieses Vorgehen wird auch immer noch bei Positionen angewandt, für die es eine Vielzahl von Bewerbern gibt.

Das ist jedoch bei vakanten Führungspositionen nicht der Fall, weshalb hier keine Stellenanzeige aufgegeben, sondern die Executive Search durchgeführt wird. Diese Direktsuche ist spezialisierter und wird von einem Personalvermittler in aller Selbstverständlichkeit realisiert.

Wie funktioniert die Executive Search genau?

Dieser Personalberater arbeitet dabei selbstständig. Das heißt, der Vermittler bekommt vom Klienten, dem suchenden Unternehmen, das eine hochrangige Stelle oft nur einmalig vergeben will, ein Anforderungsprofil. Im Rahmen der genauen Executive Search gilt es dabei vorab zu klären, welche Erfahrungen und Qualifikationen der Kandidat mitbringen soll. Die zu besetzende Stelle findet bei der Direktsuche ebenso Berücksichtigung. Der Executive Researcher, so wird der Personalvermittler bei der Executive Search genannt, bezieht unter anderem folgende Rahmenbedingungen mit ein:

  • Branche
  • Aufgaben
  • organisatorisches und ggf. örtliches Umfeld
  • finanzielle Ausstattung
  • Entscheidungsspielräume
  • Größe des Unternehmens

Anhand dieser Daten begibt sich die Personalbeschaffungsfirma dann wörtlich auf die Executive Search. Diese geht in der vorhandenen Datenbank, den vorliegenden Bewerberbern oder in einem Talentpool vonstatten, der als Teil des Active Sourcing auf die Stelle eingegrenzt wurde.

Ist ein passender Kandidat gefunden, der in die Branche passt, dann wird dieser häufig auf dem telefonischen Weg kontaktiert. Das übernimmt der Personalvermittler, der mit der Executive Search beauftragt wurde, ebenso wie das folgende Vorstellungsgespräch. Zwar ist die Direktsuche an sich bereits abgeschlossen, doch bis zum Bewerbungsgespräch hat der Kandidat noch keinen Kontakt zum Unternehmen direkt gehabt. Erst wenn er überzeugen kann, wird er mit einer Präsentation dem Auftraggeber vorgestellt.

Dann findet ein zweites Gespräch mit dem Bewerber und dem Unternehmen statt. Zeigen beide Seiten Interesse, dann hat die Executive Search ihren Zweck erfüllt.

Welche Vorteile hat so eine Executive Search?

Durch die Executive Search wird eine anforderungsgenaue Suche möglich, die beim Streuen einer öffentlichen Stellenanzeige undenkbar ist. Diese Vorgehensweise wird nicht umsonst auch Direktsuche genannt. Die Personalvermittler haben das nötige Know-How und die jahrelange Erfahrung, die passenden Kandidaten auch wirklich auszumachen und nehmen so dem Unternehmen die Aufgaben ab. Dank der Executive Search sparen die Unternehmen Kosten und Mühen und können so auf dem schnellsten Wege die Führungsposition wieder besetzen.

Auch für die Kandidaten fällt nicht selten etwas ab. Sie bekommen oftmals bis zu 20 Prozent mehr Gehalt bei dem neuen Arbeitgeber und wurden selber als Führungskraft angefragt. Das macht die Vorstellung beim Unternehmen etwas einfacher.

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