Chemielaborant (m/w)

Standort: Bundesweit

Das bringen Sie mit

  • Eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Berufserfahrung im Labor ist wünschenswert
  • Gute Kenntnisse in MS Office
  • Kenntnisse in SAP sind von Vorteil
  • Eine sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Ein hohes Maß an Sicherheits- und Umweltbewusstsein

Das erwartet Sie

  • Vorbereitung und Durchführung chemischer Untersuchungen und Versuchsreihen
  • Analyse von Stoffen
  • Trennung von Stoffgemischen
  • Entwicklung und Optimierung des Syntheseverfahrens von Präparaten
  • Herstellung chemischer Substanzen
  • Dokumentation und Auswertung Ihrer Ergebnisse

Das bieten wir Ihnen

  • Intensive Einarbeitung von Kollegen vor Ort
  • Langfristige Zusammenarbeit anstatt einmaliger Überlassung
  • Einsatz in einem der weltweit führenden Chemiekonzerne
  • Ein übertarifliches und sicheres Einkommen auf Grundlage des BAP


Ihr Ansprechpartner

Nadine Leppert - Staffxperts GmbH

Nadine Leppert
- Key Account Managerin

T: 02 34 / 92 78 21-15
F: 02 34 / 92 78 21-20
n.leppert@staffxperts.de

Persönliche Daten

Anlagen

Erlaubte Dateitypen: .pdf, .doc, .docx, .rtf, .txt, .zip, .odt
Maximale Dateigröße: 16MB
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Was macht eigentlich ein Chemielaborant?

Prinzipiell bereiten Chemielaboranten/innen Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw. führen diese durch. Sie analysieren Stoffe, trennen Stoffgemische und stellen chemische Substanzen her. Außerdem sind sie für die Dokumentation der Untersuchungen sowie die Auswertung der protokollierten Ergebnisse zuständig. Chemielaboranten/innen arbeiten entweder in der Forschung – sie stellen also neue Substanzen her – oder analytisch in der Produktions- oder Qualitätskontrolle. Arbeitsplätze finden sich daher in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie sowie der Nahrungsmittel- bzw. Kosmetikindustrie. Zudem können sie auch in naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulen beschäftigt sein. Darüber hinaus können Chemielaboranten/innen in Firmen der chemischen Untersuchung und Beratung oder bei Umweltämtern tätig sein.

Was sind beispielhafte Aufgaben eines Chemielaboranten?

  • Versuchsabläufe planen, Apparaturen aufbauen
  • Durchführung von Versuchen oder Versuchsreihen mit Beobachtung des Ablaufs
  • Dokumentation der Ergebnisse und Durchführung von qualitativen und quantitativen Analysen (auch computergestützt)
  • Feststoffe zerkleinern, sieben, filtrieren, destillieren
  • Stoffgemische trennen, Stoffe reinigen, identifizieren und charakterisieren
  • organische und anorganische Präparate herstellen (Synthese) sowie hinsichtlich ihrer qualitativen und quantitativen Zusammensetzung nach Art, Menge und Strukturanalysieren
  • Lösungenund Nährmedien herstellen
  • Analyseverfahren, Herstellungsverfahren und -vorschriften entwickeln und optimieren
  • für den Laborbetrieb erforderliche Chemikalien, Geräte und sonstiges Laborzubehör einsatzbereit halten
  • Laborgeräte, -einrichtungen sowie Laborcomputer bedienen und pflegen
  • umweltbezogene Arbeitstechniken anwenden und Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig einhalten
  • Arbeitsabläufe in größeren Forschungsinstituten oder Labors koordinieren

Welche Eigenschaften / Fähigkeiten sollte ein Chemielaborant mitbringen?

  • Kenntnisse der Chemie und Erfahrungen mit Chemikalien, Apparaturen und Versuchsbeobachtungen
  • Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeiten (z.B. analytisch-methodisches Untersuchen chemischer Prozesse)
  • Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeiten (z.B. exakte Durchführung fotometrischer, gravimetrischer und volumetrischer Bestimmungen und Dokumentieren der Ergebnisse)
  • Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten (z.B. Herstellen chemischer Substanzen)
  • Gutes allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen sowie abstrakt-logisches Denkvermögen (z.B. Verständnis für Ursache- und Wirkungszusammenhänge von nicht sichtbaren chemischen Reaktionen)
  • Gutes rechnerisches Denken
  • Hohes Maß an Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit
  • Gute Merkfähigkeit
  • Hand- und Fingergeschick(z.B. im Umgang mit Pipetten oder Pinzetten)
  • Technisches Verständnis
  • Sorgfalt(z.B. genaues Abmessen und Abwiegen von Chemikalien)
  • Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft(z.B. mit gefährlichen Chemikalien sorgfältig und verantwortungsbewusst umgehen)

Wie sieht die Ausbildung eines Chemielaboranten aus?

Der Ausbildungsberuf als Chemielaborant/in ist ein nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannter Beruf. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre und wird in dualer Form, also schulisch und im Ausbildungsbetrieb, absolviert. Ein mittlerer Bildungsabschluss wird vorausgesetzt, lieber ist jedoch die Hochschulreife gesehen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit eine Ausbildung zum/r chemisch-technischen Assistenten/in zu machen. Das Berufsbild ist nahezu identisch mit dem des/r Chemielaboranten/in, allerdings dauert die Ausbildung nur 2 Jahre und wird in rein schulischer Form durchgeführt. Durch diverse Praktika im Labor wird das spezifische Fachwissen vermittelt, manchmal müssen auch noch Betriebspraktika absolviert werden. Zu empfehlen ist jedoch immer die Ausbildung in dualer Form, da man in jeder Hinsicht den Bezug zur Praxis hat und den alltäglich Ablauf in einem Labor kennenlernt.

Welche Weiterbildungsmaßnahmen gibt es für Chemielaboranten?

Nach der Ausbildung und während der Berufstätigkeit gibt es verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen. Ist man an einer Spezialisierung interessiert, so gibt es Anpassungsweiterbildungen im Bereich analytische Chemie bis hin zur Qualitätsprüfung und -sicherung. Auch für die entsprechenden Einsatzbereiche gibt es Spezialisierungen, z.B. im Bereich Kosmetika, Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittel. Ist man an einem beruflichen Aufstieg interessiert, so kann man über eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Chemietechnik-Labortechnik nachdenken und auch ein Industriemeisterabschluss kann in Frage kommen. Wer Interesse an einer Weiterbildung an einer Hochschule hat, kann nach abgeschlossener Berufsausbildung u.U. ein Studium (Vollzeit/Teilzeit) anschließen. Mögliche Studiengänge sind Chemie, Chemieingenieurwesen, Biochemie oder Chemische Biologie. Man sieht, die Ausbildung zum/r Chemielaboranten/in ist keine Sackgasse, sondern bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.

Was für ein Gehalt bekommt ein Chemielaborant?

Das Gehalt von Chemielaboranten/innen richtet sich nach der Region, der Eingruppierung in die Entgeltgruppen und Stufen des Tarifvertrags der verschiedenen Bundesländern (TV-L). In der privaten Wirtschaft können Einkommen auch unabhängig von Tarifverträgen vereinbart werden. Eine Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen ist abhängig von der Ausbildung und den vorhandenen Weiterbildungsmaßnahmen, sowie von der Komplexität der Aufgaben und dem Maß an Verantwortung. Das Erreichen der jeweils nächsten Stufe ist von den Zeiten ununterbrochener Tätigkeit in der Entgeltgruppe und der Leistung abhängig. Nachfolgende Zahlen können also lediglich als Einschätzung dienen und sind nicht bindend. Während der vier Ausbildungsjahre wird ein Ausbildungsgehalt zwischen 680- 970 € gezahlt. Anschließend kann man mit einem Einstiegsgehalt von 1700-2850 € rechnen. Ist man im Tarifbereich des öffentlichen Dienstes beschäftigt, erhält man i.d.R. ein Monatsbruttoentgelt von 2300 – 2600 €. Ein branchenübergreifender Gesamtdurchschnitt für den Verdienst von Chemielaboranten/innen liegt bei 2910 €.

Welche Stellenangebote gibt es für Chemielaboranten?

Stellen als Chemielaborant/in sind heiß begehrt. Da dies ein anspruchsvoller, abwechslungsreicher Job mit entsprechender Vergütung ist, findet man nicht viele offene Stellen. Wir, die Staffxperts GmbH, ein vertrauensvoller Personaldienstleiter, suchen durchgehend qualifizierte Chemielaboranten/innen. Unsere Stellenangebote finden sie unter folgendem Link: