Die Ausbildung zum Vermessungstechniker ist eine dreijährige Ausbildung, die in einem Betrieb sowie an einigen Stunden in einer Berufsschule erfolgt. Die Auszubildenden erhalten während dieser Zeit ein geringfügiges Gehalt. Doch in welcher Höhe dieses Gehalt ausgezahlt wird, hängt von einer Reihe unterschiedlicher Faktoren ab. So spielt neben dem Bundesland, in dem die Ausbildung gemacht wird, auch eine Rolle, in welchem Ausbildungsbetrieb die Ausbildung gemacht wird. Je nachdem, ob die Ausbildung im öffentlichen Dienst oder in der freien Wirtschaft absolviert wird, können die Ausbildungsgehälter stark variieren. Es macht also durchaus einen Unterschied, ob die Ausbildung bei einem Katasteramt oder einem Landvermessungsamt gemacht wird, oder bei einem Ingenieur-, Architektur- oder Planungsbüro. Mit welchem konkreten Gehalt während der Ausbildung zum Vermessungstechniker gerechnet werden kann, kann pauschal also nicht beantwortet werden, sondern ergibt sich aus den individuell vorliegenden Aspekten. Ein Eindruck über die Verdienstmöglichkeiten als Auszubildender im Vermessungswesen lässt sich hingegen durchaus vermitteln.

Ausbildung zum Vermessungstechniker – eine Ausbildung mit Zukunft und sehr guten Gehaltsaussichten

Generell gilt der Beruf des Vermessungstechnikers als ein Ausbildungsberuf mit guten Verdienstmöglichkeiten nach der Ausbildung. Die guten Verdienstmöglichkeiten als ausgebildeter Vermessungstechniker zeichnen sich bereits während der Ausbildung ab, denn auch bei dieser profitieren Auszubildende von der gefragten Branche und können mit Ausbildungsgehältern rechnen, die im Vergleich als recht gut angesehen werden können.

Unterschiede beim Ausbildungsgehalt zum Vermessungstechniker – öffentlicher Dienst oder freie Wirtschaft?

Einen großen Einfluss auf die Höhe des Ausbildungsgehalts übt die Tatsache aus, ob die Ausbildung bei einer öffentlichen Dienststelle absolviert wird oder in der freien Wirtschaft. Im öffentlichen Dienst sind bereits im ersten Lehrjahr mit Ausbildungsgehältern zwischen 670 und 707 € zu rechnen. Im zweiten Jahr erhöht sich das Gehalt bereits auf zwischen 720 und 758 €. Im dritten Lehrjahr wird das Ausbildungsgehalt noch einmal erhöht und liegt im öffentlichen Dienst in der Regel zwischen 777 und 804 €. Das Ausbildungsgehalt in einem Betrieb lässt sich hingegen nicht gut einschätzen, denn dieses variiert je nach den individuellen Begebenheiten bei jedem Unternehmen. Ist der Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden, sind auch die Auszubildendengehälter vorgegeben. Ist der Betrieb dagegen jedoch tarifvertraglich nicht gebunden, kann er ein anderes, ihm überlassenes Gehalt an seine Auszubildenden zahlen.

Welche weiteren Faktoren die Höhe des Ausbildungsgehalts zum Vermessungstechniker beeinflussen

Eine besonders große Rolle neben der Tatsache, ob die Ausbildung in der freien Wirtschaft oder im öffentlichen Dienst absolviert wird, spielt der Standort des Amtes oder des Betriebs für die Höhe des Ausbildungsgehalts. So variiert das Ausbildungsgehalt einerseits, ob die Ausbildung in Österreich oder in Deutschland absolviert wird. Andererseits gibt es aber auch innerhalb Deutschlands Regionen, in denen mit einem höheren Ausbildungsgehalt gerechnet werden kann als in anderen Gebieten: Wer die Ausbildung zum Vermessungstechniker im Westen der Bundesrepublik absolviert, kann in der Regel auch mit einem höheren Gehalt rechnen, als die Auszubildenden, die ihre Ausbildung in einem der neuen Bundesländer machen.